GHK-Cu (Kupferpeptid)
Kupfer-bindendes Tripeptid
Auch bekannt als: Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupfer, Copper Peptide, Lamin
Körpereigenes Kupferpeptid mit solider mechanistischer und kosmetisch-dermatologischer Evidenz für Hautregeneration und Wundheilung. Die im Biohacking beworbene injizierte Ganzkörper-„Verjüngung“ ist dagegen nicht belegt.
begrenzt
Reguliert den Kupfertransport in/aus Zellen; fördert ECM-Remodeling (MMP/TIMP-Balance), Angiogenese, Kollagen-, Elastin- und Decorin-Synthese, wirkt antioxidativ und antiinflammatorisch (dämpft die Akutphase-Reaktion) und stimuliert Haut-/Haarfollikel-Stammzellen.
Kupfer-Peptid GHK-Cu: moduliert breit die Genexpression (Studien beschreiben einen „Reset“ Richtung jüngerer Profile), fördert ECM-Umbau und wirkt antioxidativ – Bezug zu epigenetischen Veränderungen und interzellulärer Kommunikation. Vor allem Haut- und Zelldaten.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Hautqualität/Kosmetik (topisch) · Humanbegrenzt
- Wundheilung · Tierbegrenzt
- Injizierte „Anti-Aging“-Wirkung · —keine Daten
| Quelle | n | Design | Dauer | Endpunkte | Ergebnis | Limitationen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Topische Kosmetik-/Dermatologiestudien (Pickart-Reviews) | kleine Kohorten | kontrolliert/offen | Wochen | Hautdichte, Falten, Reparatur | verbesserte Hautqualität und -reparatur topisch | kleine Studien, heterogene Endpunkte |
| GHK-Cu-Gel akute Wundheilung (NCT07437586, laufend) | gesunde Erwachsene | RCT, vehikelkontrolliert (Punch-Biopsie) | 3 Wochen | Re-Epithelialisierung | Ergebnisse ausstehend | läuft, noch keine Resultate |
| Modell | Dosis (Studie) | Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Wundmodelle (Maus/Ratte) | topisch | — | beschleunigte Heilung, mehr Haarfollikel, Angiogenese |
| Zelltyp | Intervention | Ergebnis |
|---|---|---|
| Fibroblasten/Keratinozyten | GHK-Cu | ↑ Kollagen/Decorin, ECM-Remodeling, antioxidativ |
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
topisch meist gut verträglich (selten Reizung).
bei systemischer/injizierter Gabe Kupferhaushalt und Reinheit unklar.
Kupferstoffwechselstörungen (z. B. M. Wilson).
- kontrollierte Humandaten zur Wundheilung (laufender RCT)
- Sicherheit injizierter Anwendung
- Pickart L. The human tripeptide GHK and tissue remodeling. J Biomater Sci Polym Ed 2008;19:969–988. · 10.1163/156856208784909435
- Pickart L, Margolina A. GHK-Cu in oxidative stress & aging. Oxid Med Cell Longev 2012. · 10.1155/2012/324832
- Topisches GHK-Cu-Gel, akute Wundheilung (laufender RCT). · NCT07437586
Was ist GHK-Cu (Kupferpeptid)?
Körpereigenes Kupferpeptid mit solider mechanistischer und kosmetisch-dermatologischer Evidenz für Hautregeneration und Wundheilung. Die im Biohacking beworbene injizierte Ganzkörper-„Verjüngung“ ist dagegen nicht belegt.
Wie wirkt GHK-Cu (Kupferpeptid)?
Reguliert den Kupfertransport in/aus Zellen; fördert ECM-Remodeling (MMP/TIMP-Balance), Angiogenese, Kollagen-, Elastin- und Decorin-Synthese, wirkt antioxidativ und antiinflammatorisch (dämpft die Akutphase-Reaktion) und stimuliert Haut-/Haarfollikel-Stammzellen.
Wie gut ist GHK-Cu (Kupferpeptid) belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „begrenzt“. Es liegen 2 ausgewertete Humanstudien vor.
Ist GHK-Cu (Kupferpeptid) in Österreich und der EU zugelassen?
Kein Arzneimittel; weit verbreiteter kosmetischer Wirkstoff. Topische Haut-/Wundheilungsanwendung am besten belegt; injizierte „Anti-Aging“-Anwendung ist nicht zugelassen und kaum am Menschen untersucht.
Welche Nebenwirkungen sind für GHK-Cu (Kupferpeptid) bekannt?
topisch meist gut verträglich (selten Reizung).
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten