Thymulin
Zinkabhängiges Thymushormon (Nonapeptid)
Auch bekannt als: FTS (facteur thymique sérique) + Zn²⁺
Körpereigenes Thymushormon, dessen Aktivität von Zink abhängt. Reguliert die T-Zell-Reifung; mit dem Alter sinkende Spiegel.
präklinisch
Fördert Differenzierung und Funktion von T-Lymphozyten; wirkt nur im Komplex mit Zink. Zudem Hinweise auf neuroendokrine und antinozizeptive/antiinflammatorische Effekte.
Diese Peptide haben sehr unterschiedliche Zielstrukturen; ein gemeinsamer Anti-Aging-Mechanismus existiert nicht. Wo ein Bezug besteht, läuft er meist über Entzündungsmodulation oder Barriere-/Signalfunktionen – im Einzelfall plausibel, als Klasse aber kein Alterns-Mechanismus.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Immunmodulation · Tierpräklinisch
- Wirksamkeit beim Menschen · —keine Daten
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
Immunaktivierung.
—
- therapeutische Anwendung
- Zink-Status-Abhängigkeit beim Menschen
- Übersichtsliteratur zu Thymulin (FTS-Zn) und T-Zell-Reifung. · Review
Was ist Thymulin?
Körpereigenes Thymushormon, dessen Aktivität von Zink abhängt. Reguliert die T-Zell-Reifung; mit dem Alter sinkende Spiegel.
Wie wirkt Thymulin?
Fördert Differenzierung und Funktion von T-Lymphozyten; wirkt nur im Komplex mit Zink. Zudem Hinweise auf neuroendokrine und antinozizeptive/antiinflammatorische Effekte.
Wie gut ist Thymulin belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist Thymulin in Österreich und der EU zugelassen?
Kein breit zugelassenes Arzneimittel; überwiegend präklinisch/älter.
Welche Nebenwirkungen sind für Thymulin bekannt?
wenig Daten.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten