Wissensbereich
Longevity-Protokolle im Evidenz-Check
Öffentlich dokumentierte Protokolle bekannter Longevity-Figuren — Bestandteil für Bestandteil an der Studienlage gemessen, inklusive Interessenkonflikten. Kein Nachahm-Guide, sondern eine Einordnung.
Vergleicht man die Protokolle, bleiben vier Bestandteile übrig, die in praktisch allen auftauchen — und ausgerechnet diese vier haben auch die beste Humanevidenz:
| Bestandteil | Beste Evidenzstufe | Detailseite |
|---|---|---|
| Omega-3 (EPA/DHA) | begrenzt | Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) |
| Vitamin D3 | moderat | Vitamin D₃ |
| Kreatin | moderat | Kreatin (Monohydrat) |
| Magnesium | begrenzt | Magnesium |
Umgekehrt gilt: Je exotischer ein Bestandteil, desto dünner meist die Humandaten. Prominenz ist kein Evidenzersatz.
Wir geben ausschließlich Angaben wieder, die die Personen selbst öffentlich publiziert haben, verlinken die Primärquelle und prüfen jeden Bestandteil gegen unsere Datenbank. Verschreibungspflichtige oder injizierbare Bestandteile stellen wir bewusst nicht als nachahmbares Protokoll dar. Diese Seite ist keine medizinische Beratung.
Welche Supplemente nehmen alle bekannten Longevity-Experten?
Über die hier verglichenen Protokolle hinweg überschneiden sich vor allem Omega-3, Vitamin D3, Kreatin und Magnesium — genau jene vier mit der besten Humanevidenz.
Ist es sinnvoll, ein Prominenten-Protokoll zu kopieren?
Nein. Es sind Selbstauskünfte einzelner Personen, keine Studien; die Protokolle sind auf individuelle Blutwerte zugeschnitten, und die Betroffenen raten selbst vom Kopieren ab.
Warum taucht NMN in Protokollen auf, obwohl die Evidenz schwach ist?
Popularität und Beleglage fallen auseinander. Manche Anwender setzen bewusst auf mechanistische Plausibilität statt auf klinische Endpunkte — Peter Attia verzichtet aus genau diesem Grund darauf.