SHLP-1
Mitochondrial-abgeleitetes Peptid (MDP)
Auch bekannt als: Small Humanin-Like Peptide 1
Eines von sechs kleinen humanin-ähnlichen Peptiden aus dem mitochondrialen Genom. SHLPs zeigen in Zellmodellen unterschiedliche Effekte auf Vitalität, Proliferation und Apoptose.
präklinisch
Mitochondrial-abgeleitetes Signalpeptid; SHLP-spezifische Effekte auf Zellüberleben/Stoffwechsel, mechanistisch noch wenig charakterisiert.
Mitochondrial wirksame Peptide (u. a. mitochondrial kodierte Peptide oder Cardiolipin-stabilisierende Verbindungen) setzen direkt an der mitochondrialen Dysfunktion an – einem Kern-Kennzeichen des Alterns. Der Anti-Aging-Bezug ist hier gut begründbar; die klinische Übersetzung ist bislang gemischt.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Zytoprotektion (in vitro) · Zellepräklinisch
- Wirksamkeit beim Menschen · —keine Daten
| Zelltyp | Intervention | Ergebnis |
|---|---|---|
| Säugerzellen | synthetisches SHLP-1 | differenzielle Effekte auf Vitalität/Apoptose |
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
unbekannt.
—
- funktionelle Charakterisierung
- Humandaten
- Cobb LJ, Cohen P. et al. (2016). Naturally occurring mitochondrial-derived peptides (SHLP1-6). Aging 8(4):796–809. · 10.18632/aging.100943
Was ist SHLP-1?
Eines von sechs kleinen humanin-ähnlichen Peptiden aus dem mitochondrialen Genom. SHLPs zeigen in Zellmodellen unterschiedliche Effekte auf Vitalität, Proliferation und Apoptose.
Wie wirkt SHLP-1?
Mitochondrial-abgeleitetes Signalpeptid; SHLP-spezifische Effekte auf Zellüberleben/Stoffwechsel, mechanistisch noch wenig charakterisiert.
Wie gut ist SHLP-1 belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist SHLP-1 in Österreich und der EU zugelassen?
Kein zugelassenes Arzneimittel; rein präklinisch.
Welche Nebenwirkungen sind für SHLP-1 bekannt?
wenig Daten.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten