Experimentelle & seltene Moleküle
SP16
Serpin-abgeleitetes LRP1-Agonist-Peptid
Serpin-abgeleitetes Peptid, das als LRP1-Agonist wirkt und Entzündung dämpft – untersucht u. a. zur Begrenzung von Gewebeschäden nach Herzinfarkt und bei entzündlichen Erkrankungen.
präklinisch
Aktiviert LRP1-Signalwege → antiinflammatorische, gewebeschützende Effekte (Dämpfung von NF-κB/Inflammasom-Antworten) in Modellen von Ischämie/Reperfusion und Entzündung.
Experimentelle Peptide ohne gefestigtes Wirkprofil – ein belastbarer Anti-Aging-Mechanismus lässt sich hier nicht seriös ableiten. Etwaige Bezüge bleiben spekulativ, bis mechanistische und klinische Daten vorliegen.
Mechanistische Plausibilität — kein für den Menschen nachgewiesener Anti-Aging-Effekt.
- Entzündung / Gewebeschutz · Tierpräklinisch
- Wirksamkeit beim Menschen · —keine Daten
Häufig beworben — nicht gleichbedeutend mit belegter Wirkung.
Keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung und keine Umrechnung in Injektionseinheiten.
wenig Daten.
unbekannt.
—
- Humanstudien
- Indikationsschwerpunkt
- Präklinische Arbeiten zu SP16 (Serpin-/LRP1-Agonist-Peptid). · Review
Was ist SP16?
Serpin-abgeleitetes Peptid, das als LRP1-Agonist wirkt und Entzündung dämpft – untersucht u. a. zur Begrenzung von Gewebeschäden nach Herzinfarkt und bei entzündlichen Erkrankungen.
Wie wirkt SP16?
Aktiviert LRP1-Signalwege → antiinflammatorische, gewebeschützende Effekte (Dämpfung von NF-κB/Inflammasom-Antworten) in Modellen von Ischämie/Reperfusion und Entzündung.
Wie gut ist SP16 belegt?
Höchste erreichte Evidenzstufe in unserer Einstufung: „präklinisch“. Belastbare Humanstudien fehlen bislang.
Ist SP16 in Österreich und der EU zugelassen?
Kein zugelassenes Arzneimittel; präklinisch/frühe Entwicklung.
Welche Nebenwirkungen sind für SP16 bekannt?
wenig Daten.
Zuletzt redaktionell geprüft: 2026-08-07 · Wie wir Evidenz bewerten